Die Pics des Trips...
Blick von der Tower Brigde...

Sergei Pfeifer. |
DOPPELKOPF FREAKS....

Greite: "... mit der Truppe hat man wirklich kein schlechtes Blatt!" |

Hahn, Niebuhr |
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- von Heiko Strugalla
Im Zuge der Vorbereitung auf die Bundesliga fuhr die erste Mannschaft des
TKH für ein verlängertes Wochenende in die
Hauptstadt der regnerischen Nachbarinsel - nach London. Man traf sich an einem Donnerstag
Nachmittag und los ging es mit drei PKW nach Hoek van Holland, wo die Übernachtfähre
nach Harwich ablegen sollte. Auf der Fähre angekommen ließen die Turner noch einmal alle
Sorgen betreffs des Wettkampfgewichtes fallen und taten sich am
All-you-can-eat-Menü" gütlich. Marius und Sergej gaben Geschichten aus Sydney
zum besten und schnell kristallisierte sich auch eine Expertenrunde im Doppelkopf heraus.
Am
nächsten Morgen hieß es pünktlich aufstehen (5:30) und sich mit den ersten
Gegebenheiten des Reiseziels bekanntzumachen: Full-English-Breakfast, für den Kenner ein
Genuß, für den Laien doch etwas gewöhnungsbedürftig. Zumindest schien es so schlecht
nicht gewesen zu sein, denn als schon alle Passagiere von Bord waren standen immer noch
drei Autos im Laderaum, und ein etwas entnervter Schiffsservice rief zur Rückkehr zum
Auto auf.
Von Harwich ging es mit dem Auto nach Colchester und von dort mit
dem wie üblich verspäteten Zug nach London, Liverpool Street Station. Von dort war es
nur noch eine kurze Reise und eine erste Erfahrung mit dem Londoner U-Bahnnetz, bis man im
Hotel in der Old Street anlangte. Nach einer kurzen Ruhepause ging es dann zum Sightseeing:
Tower, Tower Bridge, Houses of Parliament, Big Ben, Westminster Abbey, Trafalgar
Squar.... nur der einsetzende Regen konnte die unternehmungslustige Gruppe stoppen, die
daraufhin Bekanntschaft mit einem echt englischen Pub in Soho machte. Anschließend ging
es zum Essen, natürlich beim Inder, ein Muss für jeden Londonreisenden,
und danach wurde die lokale Gastronomiekultur in Tony Blairs Wohngegend, Islington,
erkundet.
Am
Samstag morgen stand dann für einige Stunden der berühmte Markt von Camden auf dem
Programm. Die anschließende Rückreise mit dem Zug nach Colchester verlief relativ
problemlos, man hatte sich an die Verspätungen der Züge gewöhnt, schließlich war es
keine großartige Umstellung von der Deutschen Bahn. Auf der Fähre bildete sich erneut
die Doppelkopfexpertenrunde mit dem Neuling
Sergej Pfeiffer, der jedoch nach unzähligen Runden schließlich die Oberhand gewinnen
konnte und siegreich aus dem Turnier hervorging.
Wieder
in Hoek van Holland ging es mit dem Auto weiter ins Hotel nach Den Haag, dass auch
problemlos nach eineinhalb Stunden Irrfahrt gefunden wurde. Ein Schar Nimmermüder machte
sich auf, um die Diskothekenlandschaft der Stadt zu erkunden, musste jedoch feststellen,
dass man mit sportlichen Schuhen, als Nicht-Clubmitglied oder in einer größeren Gruppe
nirgendwo Zutritt erhält. Am Sonntagmorgen ging es dann nach einem ausgiebigen
Frühstück zurück nach Hannover, bereichert um einen gefestigten Mannschaftsgeist,
Eindrücke aus einer der großartigsten Metropolen Europas und mit einem neuen Einblick in
die Gegebenheiten der englischen Kultur. (Heiko Strugalla) |