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update: 08-05-2000 |
....nach den 66. DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN in
Albstadt ....vom 5.-7. Mai 2000 !! |
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Freifahrtschein
für Andreas Wecker Der frisch gekürte Sechskampf-Meister Sergej Pfeifer aus Hannover führt die deutsche Riege an, die vom 25. bis 28. Mai bei der Turn-Europameisterschaft in Bremen den dritten Platz von1998 verteidigen will. Außer dem 23-Jährigen nominierte Cheftrainer Rainer Hanschke gestern in Albstadt noch Dimitri Nonin (Berlin) und Sven Kwiatkowski (Chemnitz). Den vierten Platz soll trotz seiner akuten Daumenverletzung Reck-Olympiasieger Andreas Wecker einnehmen, der morgen zum Vorbereitungslehrgang nach Kienbaum kommt und sich am 18. Mai einem Leistungstest unterziehen muss. «Wecker ist für uns nur interessant, wenn er wenigstens zwei Geräte, am besten aber sogar an drei Geräten turnen kann», gab sich Hanschke zurückhaltend optimistisch. An Stelle von Wecker, der sich vor zwei Wochen bei einer Luftrolle am Barren den Daumen verletzt hatte und seitdem nur mit einem Spezialverband trainieren kann, könnten laut dem Cheftrainer der Hallenser Rene Tschernitschek, Daniel Farago, Peter Nikiferow (beide Berlin) oder Marius Toba (Hannover) eingesetzt werden. Auch das wird am 18. Mai entschieden, zwei Tage vor dem Länderkampf gegen Griechenland und die Schweiz in Berlin. Überschattet wurden die Titelkämpfe von Sergej Charkows schwerem Sturz am Boden: Für den 29-jährigen Wahl-Saarländer vom TV Dillingen endete die Deutsche Meisterschaft bereits nach dem ersten Durchgang. Mannschaftsarzt Hans-Peter Boschert diagnostizierte schnell: «Rechte Achillessehne im unteren Bereich abgerissen, das muss operiert werden.» Das selbe Pech hatte Charkow schon 1996 beim DTB-Pokal in Stuttgart ereilt. Der gebürtige Russe aus Moskau, erst seit dem 23. Juli 1997 deutscher Staatsbürger, hatte seine große Karriere 1988 in Seoul mit Olympia-Gold mit der UdSSR-Riege und am Boden eingeleitet und 1996 mit der russischen Riege mit Olympia-Gold in Atlanta zunächst abgeschlossen. Mit Deutschland wurde er 1998 EM-Dritter in St. Petersburg. Die Olympia-Qualifikation 1999 in Tianjin hatte er streichen müssen, weil er sich drei Tage vor Beginn einen Bauschmuskelfaserriss zugezogen hatte. Am Sonnabend sagte er: «Seht hier, auf meinen Verband habe ich die fünf Olympischen Ringe gemalt. Das zeigt meinen Optimismus.» Laut Boschert fällt Scharkow nach einer Operation allein bis zur normalen Alltagsbelastung mindestens drei Monate aus. Unbeeindruckt von den Turbulenzen um ihn herum spulte Pfeifer sein neues Programm herunter. Der 23-Jährige, erst 1990 aus Tadschikistan nach Hannover übergesiedelt, lieferte dabei seinen dritten stabilen Wettkampf innerhalb von acht Tagen ab: Eine Woche zuvor hatte er sich in der Bundesliga-Vorrunde mit 55,85 als bester Deutscher in die Favoritenrolle für Albstadt gedrängt, am Freitag dann die Mehrkampf-Qualifikation mit 56,55 für sich entschieden. «Es läuft wirklich gut», analysierte Pfeifer seine Vorstellung, nach der «noch vier weitere Titel möglich sind». Beim Sechskampf in Albstadt feierte Pfeifer einen Start-Ziel-Sieg: Er begann mit 9,70 am Seitpferd, ließ dann 9,55 an den Ringen, 9,40 am Sprung, 8,95 am Barren, 9,40 am Reck und schließlich noch 9,00 am Boden folgen. «Wir können noch ein bisschen zulegen», ließ Trainer Reinhard Rückriem den Cheftrainer Rainer Hanschke wissen. (von Rainer Bennecke) |
| ........nach
dem BUNDESLIGA AUFTAKT im OLYMPIAJAHR am 29. April 2000 in Dillingen !! |
Gelesen
bei:![]() -01-05-2000- (Sarbrücker Zeitung) |
Die TG Saar purzelte auf den vierten Platz Saarländer verpassten
die Finalrunde - Mehr als 1000 Zuschauer beim Halbfinale der Kunstturn-Bundesligain der
Kreissporthalle Dillingen - Von MARCUS KALMES - |
| Gelesen in: |
Turner des SC
Berlin in der Endrunde |
02-05-2000 |
Die Kunstturner des SC Berlin haben sich am
Sonnabend bei der Bundesliga-Vorrunde in Dillingen für die Endrunde im Dezember
qualifiziert. Allerdings musste sich die Riege, die ohne den am Daumen verletzten Olympiasieger Andreas Wecker antrat, mit Platz drei der Gruppe A hinter Cottbus und Halle zufrieden geben. Das Ziel, Meister zu werden, sei damit unerreichbar geworden, sagte der Berliner Cheftrainer Siegfried Wüstemann. Jan-Peter Nikiferow hatte wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht am Boden und beim Pferdsprung antreten können, zudem plagte sich Robert Hirsch mit gesundheitlichen Problemen. Nikiferow wird auch bei der deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Albstadt/Schwaben vermutlich nur an vier Geräten turnen können. Nach dem Wettkampf in Albstadt wird das Team für die Europameisterschaft in Bremen (25.-28. Mai) nominiert. (kli.) |
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